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Kramer Brennstoffe AG

 *Stand jeweils Morgenpreise 

 Börsen und Märkte

 


 

15.01.2018* 

11.01.2018*

Brent
 

USD/Fass
 

69.62

69.22

Gasöl fob Rotterdam 
 

USD/Tonne
 

615.50

612.00

Wechselkurs    
 

CHF/USD
 

0.9624

0.9801


 

 

Marktlage vom 15.01.2018 (Quelle Futures Service)  

Die USA verhängt vorerst keine neuen Sanktionen gegen den Iran, doch die Ölpreise reagierten bisher nicht mit einer nachhaltigen Abwärtsbewegung auf diese Meldung, sondern bleiben weiter in ihrem Aufwärtstrend. Die kontinuierlich fallenden Bestände in den USA und auch in den übrigen OECD Ländern verknappen die Verfügbarkeit, während die OPEC – bis auf wenige Ausnahmen – noch keinen Gedanken daran verschwendet das Produktionsabkommen frühzeitig zu beenden.

Der Euro/Dollar-Kurs schnellte zum Wochenende auf ein 3-Jahreshoch nach oben. Der Dollar kam dabei auch gegenüber anderen Währungen unter Druck, was die Öl-Futures für Käufer außerhalb der USA günstiger macht und so das Kaufinteresse hochhält. Der festere Euro/Dollar-Kurs begünstigt daher den Anstieg der Ölpreise die heute Morgen bereits ihre Freitagshochs in Angriff nehmen und zum Teil sogar übersteigen.

Analysten von TAC Energy raten allen, die auf ein Ende des bullishen Marktes hoffen, dass es vermutlich eine gute Idee sei noch ein paar Tage zu warten, bevor die Rallye vorbei sei. Die Notierungen bewegen sich durch die sinkenden Ölbestände und den erhöhten geopolitischen Risiken in der Tat in einem relativ steilen Aufwärtstrend, der Mitte Dezember begann. Selbst charttechnische Verkaufsimpulse reichen nur für kurze Verschnaufpausen, so lange die Unterstützung im Bereich des GD 7 nicht nachhaltig durchbrochen wird.

Die Aktivität der US Ölindustrie nimmt mit den höheren Preisen zwar zu, bis sich dies aber in ein starkes Produktionswachstum ummünzen lässt, wird es noch einige Monate dauern. Experten rechnen damit, dass die USA ihre Ölförderung im Laufe des Jahres auf deutlich über 10 Mio. B/T wird steigern können.

Der festere Euro/Dollar-Kurs macht das Öl für die Eurozone zwar etwas günstiger, der Anstieg an den Ölbörsen gleicht diesen Effekt allerdings weitestgehend aus. Bei den rechnerischen Inlandspreisen deuten sich damit aktuell kaum Preisveränderungen zu Freitag an.

Die schweizerischen Konsumentenpreise basieren auf den Beschaffungspreisen der Produkte (Benzin, Dieselöl, Heizöl etc.) in den internationalen Märkten (insbes. dem sogenannten "Rotterdamer Spotmarkt"), dem Wechselkursverhältnis CHF/USD (die Produktenotierungen erfolgen in USD) und den Transportkosten bis zur Schweiz. Das Zusammenwirken dieser drei Faktoren bestimmt im Wesentlichen die Endverkaufspreis in der Schweiz.